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Budgetrechner: Ihr Haushaltsbudget

Verteilen Sie Ihr Nettoeinkommen auf Notwendiges, Wünsche und Sparen. Der Rechner startet mit der 50-30-20-Regel, die Sie beliebig anpassen können.

EUR
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Notwendiges1.300,00 €
Notwendiges1.300,00 €
Wünsche780,00 €
Sparen & Schuldentilgung520,00 €
Sparleistung pro Jahr
6.240,00 €
Wöchentliches Taschengeld (Wünsche)
180,00 €
  • Notwendiges1.300,00 €50%
  • Wünsche780,00 €30%
  • Sparen & Schuldentilgung520,00 €20%

So nutzen Sie den Rechner

  1. Tragen Sie Ihr monatliches Nettoeinkommen ein, also was nach Steuern und Sozialabgaben auf dem Konto landet.
  2. Lassen Sie die Anteile bei 50 % für Notwendiges, 30 % für Wünsche und 20 % für Sparen & Schuldentilgung oder ändern Sie sie.
  3. Die drei Anteile sollten zusammen 100 % ergeben, sonst zeigt der Rechner einen Hinweis.
  4. Lesen Sie die Beträge in Euro ab und vergleichen Sie sie mit Ihren echten Ausgaben, zum Beispiel aus Ihrem Haushaltsbuch.

Die 50-30-20-Regel erklärt

Die Regel teilt das Nettoeinkommen in drei Töpfe: 50 % für Notwendiges wie Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen und Fahrtkosten, 30 % für Wünsche wie Restaurant, Hobbys, Abos und Urlaub, 20 % für Sparen und Schuldentilgung.

Betrag je Topf = Nettoeinkommen × Anteil / 100
  • Nettoeinkommen = Geld, das Ihnen monatlich zur Verfügung steht
  • Anteil = Prozentsatz für Notwendiges, Wünsche oder Sparen
  • Die Summe der Anteile sollte 100 % betragen

Es ist eine Orientierung, kein Gesetz. In teuren Städten liegt das Notwendige oft über 50 %, bei geringen Fixkosten lässt sich mehr sparen. Wichtig ist, dass Sie bewusst verteilen, statt am Monatsende zu schauen, was übrig ist.

Beispiel: 2.600 € netto

Bei 2.600 € netto ergibt die 50-30-20-Regel 1.300 € für Notwendiges, 780 € für Wünsche und 520 € zum Sparen. Im Jahr sind das 6.240 € auf der hohen Kante. Von den Wünschen bleiben pro Woche 180 €.

Liegen Ihre Fixkosten bei 1.600 € statt 1.300 €, verschieben Sie die Anteile, zum Beispiel auf 62 / 23 / 15. Das zeigt sofort, worauf Sie verzichten oder was Sie ändern können.

Das Budget mit der Realität abgleichen

Notieren Sie dazu einen Monat lang alle Ausgaben, per App oder Haushaltsbuch, und ordnen Sie sie den drei Gruppen zu. Viele erleben dabei, dass kleine, regelmäßige Ausgaben zusammen viel ausmachen: Abos, Lieferdienste, Kaffee.

Liegt das Notwendige dauerhaft weit über 50 %, prüfen Sie Verträge wie Strom, Handy, Versicherung und Miete. Bei hohen Schulden kann die Tilgung den Sparanteil sinnvoll ersetzen. Wie sich Kreditraten entwickeln, zeigt der Kredit-Rechner.

Zuerst sparen, dann ausgeben

Überweisen Sie den Sparanteil per Dauerauftrag direkt nach dem Gehaltseingang. Zuerst kommt der Notgroschen, den Sie mit dem Notgroschen-Rechner planen. Danach lohnt sich langfristiges Sparen, zum Beispiel für die Altersvorsorge, die Sie im Rentenrechner durchrechnen können.

Richten Sie sich ein Wunschkonto ein, auf das Sie nur den Betrag für Wünsche überweisen. Ist das Geld alle, ist es alle. Das spart Disziplin.

Beispiel für eine Anpassung: Singles, Paare, Familien

Ein Single in einer Großstadt zahlt oft mehr als die Hälfte seines Nettos allein für Miete und Nebenkosten. Dann sind 60 / 25 / 15 realistischer als 50 / 30 / 20. Ein Paar mit zwei Einkommen und gemeinsamer Haushaltsführung kann die Fixkosten teilen und mehr sparen. Familien haben zusätzliche Kosten für Kinderbetreuung und Kleidung, bekommen aber unter Umständen Kindergeld, das Sie dem Notwendigen zuordnen sollten.

Ändern Sie die Prozente im Rechner und achten Sie auf den Warnhinweis, wenn die Summe nicht 100 % ergibt. Prüfen Sie das Ergebnis nach drei Monaten und passen Sie es an. Ein Budget ist ein Werkzeug, das sich mit Ihrem Leben ändern darf.

Grenzen des Rechners

Der Rechner verteilt einen festen Betrag nach Prozenten. Er kennt weder schwankende Einkommen noch jährliche Zahlungen wie Versicherungen, Steuern und Nachzahlungen, die Sie monatlich zurücklegen sollten. Unregelmäßige Einkünfte sind besser über ein Durchschnittseinkommen zu planen. Wenden Sie die Regel flexibel an und passen Sie sie Ihrer Lebenssituation an. Eine Schuldnerberatung hilft bei akuten Geldproblemen.

Häufige Fragen

Was ist die 50-30-20-Regel?

Eine Faustregel, die das Nettoeinkommen in 50 % Notwendiges, 30 % Wünsche und 20 % Sparen teilt.

Muss ich mich genau an die Prozente halten?

Nein. Passen Sie sie an Ihre Lebenssituation an. Wichtig ist, dass der Sparanteil fest eingeplant ist.

Rechne ich mit Brutto oder Netto?

Mit Netto, also dem Betrag, der nach Steuern und Sozialabgaben auf Ihrem Konto ankommt.

Was gehört zu Notwendigem?

Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen, Mindestraten für Kredite und Fahrtkosten zur Arbeit.

Wie finde ich meine echten Ausgaben heraus?

Führen Sie ein bis drei Monate ein Haushaltsbuch oder werten Sie Ihre Kontoauszüge aus und sortieren Sie nach den drei Gruppen.

Quellen und weiterführende Links

Zuletzt geprüft am 10. Oktober 2026 · So rechnen wir